haircut dilemma – Haarschnitt Dilemma

Rae (two and a half years old) decided to give herself a haircut. She hid a pair of sciccors and the Barbie, she had practiced on, under her pillow. (And of course, the Barbie belongs to her older sister). Just before we moved to the States we took her to the hairdresser, so she could get a proper cut, with the idea of me cutting it while we are here. Since I’m not to gifted in the area of cutting hair we thought, that getting a good haircut beforehand would make it easier for me. Now, she’d got a wild layered cut and I’m on my own again…

Rae (zweieinhalb Jahre alt) hat entschieden, sich ihre Haare selber zu schneiden. Die Schere und die Barbie, an welcher sie geübt hat, hat sie unter ihrem Kopfkissen versteckt. (Natürlich gehört die Barbie ihrer älteren Schwester). Nur kurz bevor wir hierher gezogen sind, liessen wir ihre Haare in der Schweiz schneiden, mit der Idee, dass ich sie dann hier schneide. Da ich im Haarschneiden nicht sehr begabt bin, dachten wir, dass es mir helfen würde, wenn ich mich an einem professionellen Haarschnitt orientieren könnte. Jetzt hat sie einen wilden Stufenschnitt und ich bin auf mich alleine gestellt…

Dieses Bild wurde in der Schweiz gemacht, kurz bevor ihre Haare zum ersten Mal richtig geschnitten wurden (inzwischen hat sie keinen Nuggi mehr. Ist ungewohnt, sie mit einem zu sehen):

This picture was taken in Switzerland just before her first proper haircut (meanwhile she doesn’t have a pacifier anymore. It’s weird to see her with one):

Rae Haarschnitt

 

The question: Who is going to cut our hair here in the States, was on our minds for awhile. For 15 years I got my hair cut by the same hairdresser and she does it exactly how I want it… She gave me the tipp to  approach women with a short haircut here to ask them who their hairdresser is. But I’m one of the few women here that wear their hair as short as me. I will have my next haircut in Switzerland again, because I will be there in January anyway and so it’s good to get the haircut I want. But that will be it for a while and I won’t get around in finding someone here, that will cut my hair. It doesn’t really help much that when my husband and our son came home from the hairdresser in fall, their haircuts were extremely crooked. Plan is, that I will cut Calum’s hair myself next time. My friend (a hairdresser from Switzerland) will tell me what to do via FaceTime. We will see how that goes..

Still on the search for a good hairdresser.

 

Die Frage: Wer wird uns in Amerika unsere Haare schneiden? ist schon vor einer Weile aufgekommen. Seit über 15 Jahren gehe ich zu der selben Friseurin und sie schneidet meine Haare genau so, wie ich mir das vorstelle…Sie hat mir den Tipp gegeben, Frauen mit einem schönen Kurzhaarschnitt hier anzusprechen und zu fragen, zu welchem Friseur sie gehen. Nun bin ich aber eine der wenigsten Frauen hier, die ihre Haare so kurz trägt. Meinen nächsten Haarschnitt werde ich nochmals in der Schweiz haben, da ich im Januar nochmals da sein werde und sich dies gut verbinden lässt. Danach gilts Ernst. Es hilft nicht viel, dass mein Sohn und mein Mann im Herbst ihre Haare schneiden liessen und mit auffallend schiefen Haarschnitten nach Hause kamen. Plan ist, dass ich Calum’s Haare nächstes Mal selber schneide und meine Freundin (eine gelernte Friseurin in der Schweiz) mich via FaceTime dazu anleitet. Wir werden sehen, wie das klappen wird.

Die Suche nach einem guten Friseur hier geht weiter.

thoughts of a nine year old – Gedanken einer Neunjährigen

Inspired by the people I live with…and a little homesick.

 

Our 9 year old daughter wrote this “I am” poem in school:

 

I am from another country.

I wonder if I will make good friends here.

I hear my friends in Switzerland.

I see that I have found a good home.

I want to have friends, good friends.

I am from another country.

 

I pretend that I am in Switzerland now.

I feel happy.

I touch my friend’s hand.

I worry about my grandparents.

I cry for my family in Switzerland.

I am from another country.

 

I understand that I will be here a long time.

I say I will never forget my memories in Switzerland.

I dream to have friends.

I try to be nice.

I hope that they will be nice to me.

I am from another country.

 

Inspiriert von den Menschen, mit welchen ich lebe…und von einem Stückchen Heimweh.

 

Unsere 9 Jahre alte Tochter hat in der Schule dieses “Ich bin” Gedicht geschrieben:

 

Ich bin aus einem anderen Land.

Ich frage mich, ob ich hier gute Freunde finden werde.

Ich höre von meinen Freunden in der Schweiz.

I weiss, dass ich ein gutes Zuhause gefunden habe.

Ich möchte Freunde haben, gute Freunde.

I bin aus einem anderen Land.

 

Ich stelle mir vor, dass ich jetzt in der Schweiz bin.

Ich fühle mich glücklich.

Ich berühre die Hand meiner Freundin.

Ich mache mir Sorgen um meine Grosseltern.

Ich weine um meine Familie in der Schweiz.

Ich bin aus einem anderen Land.

 

Ich weiss, dass ich für eine längere Zeit hier sein werde.

Ich sage, ich werde meine Erinnerungen aus der Schweiz nie vergessen.

I träume, Freunde zu haben.

Ich versuche, nett zu sein.

Ich hoffe, dass sie nett zu mir sein werden.

Ich bin aus einem andere Land.

for the love of baking – aus Liebe zum Backen

My mom, her sister and my Oma (grandma) have always baked. I still remember the aroma in my Oma’s flat when something was baking in the oven. It didn’t really take long until the all the family members from next door and upstairs also stood in her home. Up ’til now I can’t get the Streussel done like her. Mine are always to heavy and end up sinking into my cake and won’t be seen until the cake is being cut…

however, we’ve kept the tradition of baking in our family.

I can’t get fresh yeast at the stores here. My friend told me to go to a bakery and asked for it. I haven’t gotten around to doing that yet, maybe I’m just not brave enough…who knows…Until then I will use the dry one, and more and more I get used to working with it successfully.

Something that everybody loves in our family and doesn’t need yeast, are baking powder biscuits. Because they are made real fast, they are also ideal for emergency cases, when I realize early in the morning, that we do not have any bread at home.

baking powder biscuits:

2 cups of flour

2 teaspoons of baking powder

1 teaspoon of salt

1/4 cup of shortening

3/4 cups of milk – mix all ingredients and knead until the dough is smooth.

Roll the dough and cut out round shapes with a glass. Heat the oven to 450° F and bake them for 10-12 minutes until they are golden brown.

Enjoy!

Something else we can’t find here either, but I will need for our christmas stollen, is Quark. We have found a recipe for it, so we will try to make our own. We are planning to try this out in the next few days and we will report how it went…

baking powder biscuits baking powder biscuits 1

baking powder biscuits 2 baking powder biscuits 3

baking powder biscuits 4 baking powder biscuits 5

Meine Mama, ihre Schwester und meine Oma haben immer gebacken. Ich kann mich heute noch daran erinnern, wie es bei Oma in der Wohnung geduftet hat, wenn etwas im Ofen lag. Es dauerte jeweils nicht lange, bis die ganze Verwandtschaft von oben und nebenan auch in der Wohnung stand. Bis heute kriege ich die Streusel nicht so hin, meine sind jeweils so schwer, dass sie im Kuchen versinken und erst wieder sichtbar werden, wenn der Kuchen angeschnitten ist…

Jedenfalls führen wir die Tradition des Backens weiter.

Im Laden bekomme ich hier keine frische Hefe. Meine Freundin meinte, ich sollte mal in einer Bäckerei danach fragen. Dazu bin ich bis jetzt noch nicht gekommen, vielleicht fehlt mir auch der Mut…Wer weiss…Bis dahin arbeite ich mit der trockenen, so langsam komme ich damit ganz gut zurecht.

Etwas, das in unserer Familie immer gut ankommt und keine Hefe benötigt, sind baking powder biscuits. Weil sie extrem schnell gehen, eignen sie sich auch mal für den Notfall früh morgens, wenn ich bemerke, dass wir gar kein Brot mehr Zuhause haben. Sie lassen sich mit Süssem bestreichen aber auch mit ‘was herzhaftem belegen.

baking powder biscuits:

2 Tassen Mehl

3 Teelöffel Backpulver

1 Teelöffel Salz

1/4 Tasse Pflanzenfett

3/4 Tasse Milch – alles miteinander mischen und kneten bis der Teig glatt ist.

Den Teig ausrollen und mit einem Glas runde Formen ausstechen. Bei 225° C für 10-12 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

en Guata!

Etwas anderes, das wir hier auch nicht finden und ich aber für den Weihnachtsstollen benötigen werde, ist Quark. Wir haben nun ein Rezept gefunden, wie man den auch Zuhause herstellen kann. Wir planen das in den nächsten Tagen zu testen und werden berichten….

ambushed by winter – Wintereinbruch

Winter has arrived, faster then we thought.

Der Winter ist bei uns angekommen, schneller als wir dachten.

 

Rae and I had to go shopping so we walked to a store. That’s about a 12 minutes walk. She was in her cart and we were dressed for fall wheater. I did take a blanket with me, just in case. When we left the store, maybe 45 minutes later, there was a snowstorm and the temperature had dropped like crazy. The wind blew the snowflakes right at us. So the following 12 minutes home felt a lot longer and I felt irresponsible having my 2 and a half year old in this kind of wheater, only wearing clothes for fall. I did not expect the wheather to change like that in no time. We made it home well…

Rae und ich sind zu Fuss einkaufen gegangen. Bis zum Laden benötigen wir ca. 12 Minuten. Sie sass im Wagen und unsere Kleidung war ideal für den Herbst. Für alle Fälle habe ich eine kleine Decke mitgenommen. Als wir den Laden nach ca. 45 Minuten verliessen, herrschte draussen ein Schneesturm und die Temperaturen sind in den Minusbereich gefallen. Der Wind hat uns die Schneekristalle direkt ins Gesicht geblasen. Die folgenden 12 Minuten wurden zu einer gefühlten halben Stunde und ich fühlte mich verantwortungslos, meine zweieinhalb jährige Tochter in Herbstkleidung in diesem Wetter draussen zu haben. Ich habe nicht, in so kurzer Zeit, mit diesem drastischen Wetterumbruch gerechnet. Wir kamen schlussendlich gut Zuhause an…

This morning, when we woke up, we discovered beautiful designs on our windows:

Heute morgen, als wir aufgewacht sind, entdeckten wir wunderschöne Schneekristalle an unseren Fensterscheiben:

Fensterkristall 4

Fensterkristall 1 Fensterkristall 6

Fensterkristall 3 Fensterkristall 5

With the wheather change, we had to rearrange our wardrobe at our entrance. The fall jackets got washed and the scarfs, hats, gloves, winter jackets and -pants took their place. I always thought it was difficult to organize all those things in the wardrobe, especially the scarfs, the gloves and the hats, so it’s looks tidy and is still easily excess able for the kids. Our wardrobe offers a great space on the floor that is ideal for baskets. So I sewed two yesterday. If anybody is interested in how to make them, just leave me a comment and I can post the details next week.

Gestern haben wir unsere Garderobe für den Winter umgeräumt, die Herbstjacken wurden gewaschen und weggelegt, nun haben Mützen, Schals, Handschuhe, Winterjacken und -hosen diesen Platz in der Garderobe eingenommen. Ich fand’s immer schwierig, diese vielen Dinge, vor allem die Schals, die Handschuhe und die Mützen zu organisieren, dass es ordentlich aussieht und für die Kinder gut erreichbar ist. Unsere jetzige Garderobe bietet am Boden einen idealen Platz für Körbe. Gestern habe ich dann zwei genäht. Wenn jemand Interesse an der Anleitung dazu hat, könnt ihr mir einen Kommentar hinterlassen und ich werde dies dann nächste Woche nachholen.

Korb 3

korb 1 Korb 2

Korb 4 Korb 5

Inspiration: different culture – andere Kultur

Inspired by the way of doing things differently than what I’m used to.

Things are done in another way around here.

And the difference lays already in the little things:

people greet each other differently,

there is another way of telling your child, that his or her behavior is inappropriate,

the food tastes different even though you use the same recipe as usual,

different things are in,

the rules of society are different,

most people just eat with the fork (no knife used)

the way of thinking is different,

there is an enthusiasm, that I haven’t noticed like this before, but it is very catching,

you can give a person, that you don’t know a compliment without it being weird,

the products are different…

The different way of doing things inspires me, but it can also challenge me at the same time. I reflect on my way of doing things, my way of thinking, my way to decide something a lot more since we are here. Not in a negative way of questioning myself, but in a way of being open for new and different things.

 

Inspiriert von der Art, etwas anders anzugehen, als ich das gewohnt bin.

Dinge werde hier anders gemacht.

Die Unterschiede liegen schon in den kleinen Dingen:

man begrüsst sich anders,

hat eine andere Art, seinem Kind zu erklären, dass sein Verhalten nicht angebracht ist,

das Essen schmeckt anders, auch wenn man sich an das gewohnte Rezept hält,

andere Dinge sind inn,

die Gesellschaftsregeln sind anders,

man isst nur mit der Gabel (ohne Messer),

die Überlegungen und die Grundhaltung sind anders,

es gibt einen Enthusiasmus, der mir so noch nie aufgefallen ist, aber etwas Ansteckendes an sich hat,

man kann Unbekannten ein Kompliment machen, ohne dass das komisch ist,

die Produkte sind anders…

Eine andere Art, etwas anzugehen, inspiriert mich, kann mich zur gleichen Zeit aber auch herausfordern. Ich reflektiere meine Art, etwas anzugehen, etwas zu entscheiden oder etwas anzuschauen öfter, seit wir hier sind. Nicht in einem negativen “Infragestellen”, sondern in einem “Offensein” für Neues oder für Anderes.

kneading – kneten

Rae was given two small Play-doh containers from her aunt and uncle. The kneading and forming was fun for all three kids, so we decided to make some more, so there is plenty for all of them.

I found the recipe for it in the august 2014 issue from family fun:

1 cup flour

1/4 cup salt, whisk together

1/2 cup water

2 teaspoons lemon juice

1/2 teaspoon gel food coloring

1 tablespoon vegetable oil, combine the last four ingredients in a microwave-safe container, microwave until boiling (1-2 minutes), then (adults only) pour over the dry ingredients, stir, knead until a loose ball forms.

Store in a plastic bag or container in the fridge for up to 5 weeks.

It wasn’t easy to find the gel food coloring, in the end my friend gave me hers. She had bought them at Walmart, the only store I didn’t check for it. I think from Europe you might be able to get it over amazon…

We were really happy with the results and the color turned out great.

playdoh playdoh 1

playdoh 2 playdoh 3 Playdoh 4 playdoh 5

Rae hat von ihrer Tante und ihrem Onkel zwei kleine Dosen Play-doh bekommen. Das Kneten und Formen ist bei allen drei Kindern gut angekommen und so haben wir entschieden noch mehr Play-doh zu machen, damit es für alle reicht.

Das Rezept dafür fand ich in der August 2014 Ausgabe von family fun:

1 Tasse Mehl

1/4 Tasse Salz, miteinander vermischen

1/2 Tasse Wasser

2 Teelöffel Zitronensaft

1/2 Teelöffel Lebensmittelfarbe (gel)

1 Esslöffel Pflanzenöl, die letzten vier Zutaten in einem mikrowellenfesten Gefäss vermischen, in der Mikrowelle zum Kochen bringen (ca. 1-2 Minuten), dann (nur Erwachsene) über die trockenen Zutaten giessen, mischen, kneten bis ein lockerer Ball entsteht.

In einem Plastikgefäss oder einer Plastiktüte im Kühlschrank lagern, hält bis zu 5 Wochen.

Es war nicht einfach, die Lebensmittelfarbe (gel) zu finden. Schlussendlich hat mir eine Freundin ihre gegeben. Sie hatte sie bei Walmart gekauft, wahrscheinlich der einzige Laden, in dem ich nicht danach gesucht habe. Ich denke, dass man es von Europa aus auch über amazon beziehen kann…

Wir waren sehr zufrieden mit dem Resultat und auch mit der Farbe.

settling in – einleben

We are finding our place here:

I don’t just see a mass of parents in front of the school anymore, I see individuals that look familiar. We greet each other and know each others names.

Calum doesn’t just stay sadly by the school window anymore, waving at me four times before I leave the school grounds.

The teachers know our story. And even though some still think we are from Sweden, they know we lived in Europe up until now and that English wasn’t our school language.

We get invited to parties from people that live in the area that we met in the last 4 months.

The lunch preparations for our oldest two don’t freak me out anymore.

We know our closest neighbors.

We found a great babysitter.

…and so the list goes on…

 

Wir finden unser Plätzchen hier:

Vor der Schule sehe ich nicht mehr nur eine Masse von Eltern, sondern immer mehr vertraute Gesichter. Wir grüssen uns beim Namen.

Calum bleibt nicht mehr regelmässig traurig am Schulfenster stehen und winkt mir vier Mal bis ich den Schulhof verlassen habe.

Die Lehrpersonen kennen unsere Geschichte. Und auch wenn einige immer noch denken, dass wir aus Schweden kommen, sie wissen, dass wir bis jetzt in Europa gelebt haben und Englisch nicht unsere Schulsprache war.

Wir werden im Quartier zu Festen eingeladen.

Morgens bringen mich die Lunchvorbereitungen für unsere zwei Ältesten nicht mehr aus der Bahn.

Wir kennen unsere nächsten Nachbarn.

Wir haben einen tolle Babysitterin gefunden.

…und so geht die Liste weiter…

Happy Halloween

Eingang Eingang 2

In Switzerland we didn’t take part in Halloween, it’s only starting to become more popular. Here you can’t get around it. The kids have been excited for weeks.

We didn’t have enough time to sew our own costumes, which the kids weren’t to sad about. The variety of costumes here is endless, there’s glitter and “real muscles”…

Since we are taking part in everything we decided to decorate our entrance as well. I didn’t want it to be scary, so it isn’t the real Halloween-thing, maybe I should call it our fall decorations…Inspired by the pumpkins we wanted the color to be orange and the forms to be round. We also wanted to make sure that the whole thing is budget friendly. We only bought the pumkins and a sheets of orange and yellow felt. Everything else we had at home. We are planning to plant some pumpkin seeds that we put aside to dry, to have our own pumpkins next year. We’re curious if that will work.

pumkins – every member of our family enjoyed carving and preparing for it.

In der Schweiz haben wir bei Halloween noch nie mitgemacht. Hier gibt es keinen Weg drum herum. Die Kinder freuen sich schon seit Wochen darauf.

Es hat zeitlich nicht mehr gereicht, eigene Kostüme zu nähen, worüber die Kinder nicht traurig waren, weil die Auswahl an Kostümen hier unendlich ist, es glitzert und es gibt “richtige Muskeln”…, dem Ganzen sind keine Grenzen gesetzt.

So haben wir unseren Hauseingang nun auch dekoriert, nicht gruselig, von daher ist es vielleicht mehr eine Herbst- als eine richtige Halloweendekoration… Inspiriert von den Kürbissen haben wir uns an orange gehalten und auch an die rundliche Form. Das Ganze sollte auch unserem Budget angemessen sein. Gekauft haben wir nur die Kürbisse und ein A4 grosses Stück Filz in orange und gelb. Alles andere hatten wir Zuhause. Für das nächste Jahr planen wir selbst ein paar Kürbisse anzupflanzen. Und haben uns schon mal ein paar Kürbiskerne zum Trocknen auf die Seite gelegt. Wir sind gespannt, ob das dann funktioniert.

Kürbisse – Das Schnitzen hat der ganzen Familie grossen Spass gemacht:

Kürbis

Kürbis Calum 1 Kürbis Rae

Kürbis Jocelyn Kürbis Calum

Kürbis Calum 3 Kürbis Calum 2

branches – the flowerpot had some weeds growing out of it and was sitting in our backyard. The branches we cut out of our vegetable garden, so far there wasn’t enough room in our green trash for them. To make them look a bit more decorative, the kids painted parts of them.

Äste – der Blumentopf stand mit Unkraut drin in unserem hinteren Garten. Die Äste haben wir aus unserem Gemüsegarten herausgeschnitten und hatten bis jetzt noch keinen Platz in unserer grünen Tonne. Um sie ein bisschen dekortiver zu machen, haben sie Kinder sie stellenweise angemalt.

Äste 1 Äste

Our youngest pulled out pages out of our oldest daughters favorite book (Ostwind) and ripped these in tiny pieces. My idea was to put them back together like a puzzle and save them that way, but in the end we decided to replace the book and to use this one for decorating.

Unsere jüngste hat unserer ältesten Tochter Seiten aus ihrem Lieblingsbuch (Ostwind) gerissen und diese in die kleinsten Teile zerlegt. Eigentlich hatte ich geplant die an einem Abend wieder zu einem Ganzen zusammen zu setzen. Aber nun haben wir entschieden, es zum Dekorieren zu nutzen und dafür ein neues zu bestellen, die Teilchen waren einfach zu klein.

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Garland – we cut circles out of felt and sewed them together as a garland.

Girlande – aus Filz haben wir unterschiedlich grosse Kreise ausgeschnitten und mit der Nähmaschine zu einer Girlande zusammengenäht.

Girlande Girlande 1

Happy Halloween, everybody!

a place to charge up – ein Ort zum Auftanken

I didn’t like going to the library when I was a kid. I couldn’t find my way around and since I was also a slow read and was never able to finish reading a book within that month given. This just triggered stress. So I avoided going to the library.

I always liked books though. This passion led to my collection of great children books I own now. My friend invited me to a reading at the library when our oldest two where really young and so I found myself standing in those same walls not feeling stressed at all. Since then the kids and I spend time at the library more than once a month. A membership is free here and that also includes movies, which our son finds very exciting.

I always choose to take magazines. The library offers a big variety and I feel like a kid in a candy store. At the moment I’m reading:

Family fun Family fun1

parents parents 1

living living 1

They also have nice articles on their websites: Martha Stewart, parents and family fun

The library has become a place for us where we charge up.

 

Als Kind bin ich nicht gerne in die Bibliothek gegangen. Irgendwie fand ich mich nicht so zurecht und dann war ich eine ganz langsame Leserin und konnte die Bücher nie in der vorgegebenen Zeit zu Ende lesen und das war ein weiterer Stressauslöser. So habe ich den Gang zur Bibliothek gemieden.

Bücher hingegen habe ich immer gemocht. Diese Leidenschaft hat dann bis zu meiner heutigen Sammlung von tollen Bilderbüchern geführt.

Meine Freundin hat mich dann mal zu einem Vortrag in der Bibliothek eingeladen, als unsere ältesten zwei noch ganz klein waren und so stand ich wieder in diesen selben Mauern, welche dieses Mal keine fürchterlichen Gefühle mehr auslösten. Seither sind die Kinder und ich mehrmals im Monat in der Bibliothek und tanken auf.

Uns war wichtig, Gewohnheiten, welche hier auch möglich sind, umgehend wieder in unseren Alltag einzubauen.

Die Bibliotheksmitgliedschaft ist hier gratis. Unser Sohn findet das super, denn das gilt auch für die Ausleihe von Filmen.

Ich leihe mir am liebsten Magazine aus. Die Bibliothek bietet eine grosse Auswahl und ich fühle mich wie ein Kind im Süssigkeitenladen. Im Moment lese ich:

Family fun Family fun1

parents parents 1

living living 1

Auch haben sie tolle Artikel auf ihren Webseiten: Martha Stewart, family fun und parents

Für uns ist die Bibliothek ein Ort, an welchem wir auftanken.